PSYCHIATRIE - FILME 
BorderLife - Leben mit dem Borderline-SyndromFilme.htmlshapeimage_1_link_0

Petra Thomsen, Claudia F. und Roy Andreas Snyder leben seit Jahren mit der Diagnose Borderline-Syndrom. Sie berichten über ihr Leben mit der Erkrankung und geben Einblicke in ihre Gefühlswelt.



Die Malerin Petra Thomsen wurde als Baby adoptiert. Trotz liebevoller Adoptiveltern litt sie schon früh unter einer Angststörung, wurde später depressiv, missbrauchte Alkohol und Drogen und verletzte sich selbst. Ambulante und stationäre Therapien prägten ihr Leben. Schließlich bekam sie die Diagnose Borderline-Syndrom.


Claudia F. bot Männern ihre Liebesdienste an, will jedoch wieder in einem soliden Beruf arbeiten und möchte deswegen nicht erkannt werden. Sie kommt aus einer Alkoholikerfamilie, wurde traumatisiert und hatte eine Kindheit ohne Sicherheiten. Ihr Weg führte auf Grund ihrer Probleme immer wieder in die Psychiatrie.


Roy Andreas Snyder ist Illustrator. Bereits in seiner Familie gab es psychische Erkrankungen. Schon als Kind litt er unter Ängsten und fühlte sich depressiv. Die Auswirkungen seiner Erkrankung machen ihm täglich das Leben schwer und er leidet sehr darunter, doch er will sich nicht unterkriegen lassen.



Man rühre zusammen:

Ein paar Kleckse Farbe, 

vorzugsweise schwarz und weiss,

zwei Esslöffel Melancholie,

einen halben Liter Trauer,

eine große Portion Angst

und schmecke dieses mit Tränen und Blut ab.

Das war ich.


Petra Thomsen



Von einer Borderline Persönlichkeitsstörung sind etwa zwei Prozent der Bevölkerung betroffen. 


Die Ursache ist in der Wissenschaft umstritten. Man kann aber sagen, dass sie in einem Zusammenspiel von Veranlagung, gemachten Erfahrungen in den ersten Lebensjahren und der Verarbeitung dieser Erfahrungen besteht.

Viele der Betroffenen sind Opfer sexuellen Missbrauchs, haben körperliche Gewalt - oft innerhalb der Familie - erfahren oder wurden emotional vernachlässigt.


Die Krankheit äußert sich in schweren seelischen Spannungszuständen einerseits und einem Gefühl der Leere andererseits. Sie leben und fühlen in Extremen. Das Schwarz-Weiß bzw. Alles-oder-Nichts Denken ist ein ständiger Begleiter des Borderline - Patienten. Es gibt für ihn meistens nur diese zwei Möglichkeiten.


Das Leiden ist sehr vielschichtig und je nach Persönlichkeit verschieden ausgeprägt. Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Depressionen, Angstzustände, Substanzmissbrauch, Wutausbrüche, selbstverletzendes Verhalten, Suizidversuche, paranoide Vorstellungen sind die häufigsten Erscheinungsformen.


In den letzten 20 Jahren sind effiziente Behandlungsmethoden entwickelt worden, die es den Betroffenen ermöglichen, mit sich selbst und den Mitmenschen besser zurechtzukommen.


Dr. med. Ernstjürgen Rothenburg

Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie

CD
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Laufzeit: 58 Minuten

Berlin 2010


Musik & Postproduktion: Osswald Krienke

Eine Hördokumentation über Borderline-Persönlichkeitsstörungen

von Andrea Rothenburg

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